Das historische Bahnbetriebswerk Zittau

Zittau - Stadt im Dreiländereck zu Polen und Tschechien. Neben den geographischen Besonderheiten liegt die Stadt inmitten einer reizvollen Landschaft, die von der Eisenbahn erschlossen wird. Das kleine aber feine Bahnbetriebswerk, angeordnet auf engstem Raum, hielt seit Jahrzehnten einen abwechslungsreichen Fahrzeugpark vor und dass auf zwei verschiedenen Spurweiten.

Schmalspurbahn

Hier wird die Dampflokära noch wach gehalten. Die Zittauer Schmalspurbahn macht täglich Dampf im Bw Zittau.  Die Fotoredakteure Olaf Ziegler, Udo Riccius, Joachim Dietrich und Familie Schneider zeigen hier die DR der 80er Jahre in ihren Bildern.

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Die Zittauer Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 750 mm Spurweite fährt schon seit fast 125 Jahren ins Zittauer Gebirge. Gegründet wurde sie 1884 als Zittau-Oybin-Jonsdorfer Eisebahngesellschaft. Am 24. November 1890 fuhr der Eröffnungszug. Die kleine Bahn verbindet die Orte Jonsdorf und Oybin mit Zittau. Sie hat bisher mehr als ein halbes Dutzend verschiedene Betreiber gehabt. Von der ZOJE über die Königliche Sächsiche Staatseisenbahn zur Reichsbahn, DRG (1924-1937), DRB, DR der SBZ und der DDR,  zur Deutschen Bahn AG.  Im Januar 1992 fuhr hier die erste 750 mm-Schmalspurlok Deutschlands mit Ölhauptfeuerung. Seit Dezember 1996 leitet die SOEG mit Erfolg die Geschicke der Zittauer Schmalspurbahn. Die Bahn war von Anfang an als Ausflugsbahn geplant. Der Güterverkehr spielte immer eine untergeordnete Rolle. Er fand bis Ende der 80er Jahre statt. 1989 sollte die Bahn stillgelegt und teilweise abgerissen werden. Zum Glück wurde daraus nichts. Heute zeigt sie sich wieder in bestem Zustand und zieht Touristen aus der ganzen Welt an. Frei nach dem Motto: „Totgesagte leben länger“.

 

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Die Streckenkarte zeigt die Haltestellen und Bahnhöfe der Zittauer Schmalspurbahn. Die Bilder im Folgenden, in Zittau beginnend, sind in der Reihenfolge der Bahnstationen aufgereiht. Die Bilder entstanden in den Jahren 1986 und 1987. Der Streckenabschnitt von Zittau Vorstadt bis Oybin war ab April 1913 sogar zweigleisig ausgebaut. Zu besonderen Spitzenzeiten fuhren die Züge alle 10 Minuten ins Gebirge hinaus.

 

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Die Zittauer Hofdame, 99 4532, durfte das Zittauer Bahnhofsgelände nicht verlassen. Sie war nur für Rangierarbeiten gedacht. Heute steht sie im Lokschuppen Bertsdorf nicht betriebsfähig abgestellt. Der Verein „Interessenverband der Zittauer Schmalspurbahnen e.V.“ pflegt sie dort. Sie wurde 1924 für die Trusebahn in Thüringen gebaut und fand den Weg über das RAW Görlitz nach Putbus und schließlich ab 1962 nach Zittau. Hier diente sie dem Rangierdinst bis zum Ablauf der Kesselfrist 1990.

 

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Der Güterverkehr auf Rollwagen fand bis zum Ende der 80er Jahre statt. Er wurde bis Olbersdorf durchgeführt. Hier fährt 99 1760 mit einem Güterzug über den Zittauer Vorplatz in den Bahnsteigbereich und dann auf die Strecke.

 

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Ein Rangierer oder Zugbegleiter musste als Sicherungsposten die Wegübergänge auf dem Bahnhofsvorplatz absichern. 99 1749 rollt mit einem Güterzug zum Bahnsteigbereich, wo auch das Schmalspur-Ausfahrsignal des Bf Zittau steht.

 

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Ein Personenzug ins Zittauer Gebirge steht zur Abfahrt bereit. Gleich wird sich die 99 1741 in Bewegung setzen und bei der Bahnhofsausfahrt das Regelspurgleis nach Hradek kreuzen.

 

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Die beiden Bilder zeigen den Haltepunkt Zittau. Der Zug ist nach dem Kreuzen des Streckengleises nach Hradek ein Gefällestück hinabgerollt und kreuzt nach einem kurzen Halt die Strasse nach Görlitz. Oben auf der Brücke rollen wie gesagt die CSD-Züge zwischen Zittau und Hradek / Lieberec.

 

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Das obere Bild zeigt 99 1758 etwa 500 m weiter, kurz vor der Durchfahrt durch das lange Viadukt im Zittauer Stadtgebiet. Links oben auf dem Bahndamm der Liberecer Strecke sind die Anlagen der DDR-Grenztruppen zu sehen. Güterzügen wurden so auf „blinde Passagiere“ überprüft. Das untere Bild zeigt 99 1757 kurz nach der Viaduktdurchfahrt. Über das 741 m lange Neißeviadukt führt das Streckengleis ins polnische Parajow (früher Oberullersdorf).

 

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In Zittau Süd wurde mit Güterzügen das erste Mal rangiert. Ein Kohlehändler wird im oberen Bild mit frischem Hausbrand versorgt.  Der Kontrast zwischen den neuen Plattenbauten und der alten Dampfmaschine ist beachtlich. Die Gleisanlage von damals kann man an dieser Stelle heute noch erkennen. Im unteren Bild muß der „Arschwärmer-Ikarus“ vom Kraftverkehr Zittau auf die Vorbeifahrt der Rangierabteilung warten.

 

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Ausfahrt Zittau Süd. Der Güterzug fährt Richtung Mandaubrücke und Bf Zittau Vorstadt.

 

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Wir befinden uns immer noch im Zittauer Stadtgebiet. Die beiden Bilder zeigen die Mandaubrücke auf der sich Schiene, Straße und Mandau treffen. Der Güterzug fährt Richtung Zittau Vorstadt, der Personenzug rollt Richtung Zittau Süd.

 

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Die zwei obigen Bilder zeigen das Betriebsgeschehen im Bahnhof Zittau Vorstadt. Ganz oben steht 99 1760 vor dem Bahnhofsgebäude und dem Wasserturm. Das untere Bild zeigt die Ausfahrt eines Personenzuges in die Steigung nach Olbersdorf.

 

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Ein Personenzug erreicht Olbersdorf Niederdorf. Die großen (Dienstmasse: 56,7 Tonnen) Einheitsmaschinen der Baureihe 99.73-76,  Gattung K 57.9  (Achsfolge 1’E1’h2) sind mit ihren 600 PS seit 1929 im Bw Zittau im Einsatz. Die Loks werden auch als VII K (alt) bezeichnet. Sie wurden ab 1928 von Hartmann bzw. Schwarzkopff gebaut. Am 15. 03. 1929 fand die Anlieferung der ersten Einheitslok der Baureihe 99.73 im Bw Zittau statt. Die VII K (neu) vom Lokomotivbaubetrieb „Karl Marx“ in Babelsberg (Neubauloks, Baujahre 1952 – 1956) waren nur zu Aushilfszwecken in Zittau.

 

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Ein Personenzug fährt mit lauten Gerassel über die Olbersdorfer Dorfstraße. In Kürze erreicht er Olbersdorf Oberdorf.

 

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Das obere Bild von Udo Riccius entstand Pfingsten 1984 im Bahnhof Olbersdorf Oberdorf. Auf dem Bild sieht man sehr gut die Gleisanlagen des Schmalspurbahnhofes und den aufgeschemmelten O-Wagen. Auf dem unteren Bild fährt 99 1750 in die Steigung nach Bertsdorf. Dieses Bild schoss Olaf Ziegler im Juli 1986.

 

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Hier steht im Februar 1984 ein Güterzug mit 99 1762 in Olbersdorf Oberdorf. Der Rungenwagen vor dem Packwagen ist für den Holzplatz bestimmt. Holzwagen die für die Schmalspurbahn zu schwer waren, wurden oft auf dem Weg nach Zittau in Neugersdorf ausrangiert und „geleichtert“.

 

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Der Personenzug mit 99 1750 fährt am Olbersdorfer Holzplatz vorbei. Bis hierher wurde Güterverkehr durchgeführt. In meiner Lehrzeit habe ich noch Zugpapiere für Güterzüge ausgestellt.

 

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Das Bild entstand fast an der gleichen Stelle wie das vorherige. Es muss aber älter sein, denn im Hintergrung stehen noch keine Neubaublocks in Olbersdorf. Das Bild entstand im Jahre 1977.

 

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Vom gleichen Standpunkt aus lichtete Udo Riccius dieser Zug als „Nachschuss“ ab.  Der P-Zug kämpft sich die Steigung kurz vor dem Einfahrsignal des Bahnhofes Bertsdorf hinauf.

 

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Der Zug hat die Einfahrweiche des Bahnhofes Bertsdorf passiert. Der Bahnhof befindet sich auf 336 m Höhe. Hier teilt sich die Strecke. Ein Teil führt nach Oybin, ein Teil führt nach Jonsdorf.

 

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99 1735 fährt im Sommer 1978 in den Bahnhof Bertsdorf ein. An diesem Regentag zieht die starke Einheitslok der Gattung K 57.9 einen Personenzug über den Bahnübergang in den Bahnhof. Der himmelblaue Trabant wartet geduldig bis der Zug vorüber ist. Trotz Regen ist es bestimmt warm. Oder hat der Trabifahrer die Scheibe unten um die arbeitende Dampflok zu hören?

 

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Hier sehen wir den Bahnübergang und einen Teil der Bahnanlagen des Bahnhofes Bertsdorf. Wer möchte, kann sich den Bahnübergang heute mal ansehen. Die letzten 30 Jahre sind an dieser Stelle nicht zu übersehen. Im Hintergrund steht das Stellwerk Bertsdorf. Von hier wird die Schmalspurbahn gesteuert.

 

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Dieser Personenzug fährt aus dem Bahnhof Bertsdorf ins Gefälle Richtung Olberdorf – Zittau. Bestimmt war 1986 gerade Ferienzeit, auf dem Wagenbühnen stehen viele Kinder.

 

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Die zwei obigen Bilder zeigen das Empfangsgebäude Bf Bertsdorf und die 99 1757. Der Zug auf dem oberen Bild fährt nach Oybin. Der Zug auf dem unteren Bild fährt zurück nach Zittau.

 

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Die sogenannte Doppelausfahrt lockt jedes Jahr hunderte Fotografen nach Bertsdorf. Der rechte Zug fährt nach Oybin, der linke Zug fährt gleich in die Steigung nach Jonsdorf.

 

Berts 05.10.1985 KopieEr stand viele Jahre im Lokschuppen Bertsdorf mit defektem Motor abgestellt, der VT der Zittauer Schmalspurbahn. Seit August 2007 ist er wieder auf dem Streckennetz im Zittauer Gebirge unterwegs. Auf dem Trittbrett steht ein Modell des VT. Es wurde damals bestimmt vom Fleischermeister Frey aus Seifhennersdorf gebaut.

 

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Die beiden Bilder zeigen die Wasserkräne am Oybiner bzw. am Jonsdorfer Gleis. Im Hintergrund steht der Lokschuppen. In ihm ist die 99 4532, die kleine Trusebahnlok abgestellt. Der VT stand auch viele Jahre hier untergestellt.

 

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Hier wurde die südliche Ausfahrt mit Stellwerk und Lokschuppen im Bild festgehalten. 99 1757 fährt mit ihrem Personenzug im Bogen auf das Streckengleis nach Oybin Niederdorf.

 

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Hier kommt ein P-Zug das Gefällestück von Jonsdorf in den Bahnhof Bertsdorf gerollt.

 

Wir folgen als erstes dem Streckenast nach Oybin.

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99 1735 führt im Mai 1990 ihren Personenzug aus dem Bahnhof Bertsdorf nach Oybin-Niederdorf. Der Wanderweg links führt an der Strecke entlang von Bertsdorf über Teufelsmühle nach Oybin.

 

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Ein kleines Stück weiter und ein paar Jahrzehnte früher fährt 99 1762 mit einem Personenzug am Einfahrsignal Bertsdorf vorbei. Bis zum Kriegsende war die Strecke nach Oybin sogar zweigleisig ausgebaut. In Spitzenzeiten fuhren die Züge im 10-Minuten-Takt.

 

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99 1741 befindet sich kurz vor dem Haltepunkt Oybin Niederdorf. Im Juli 1986 stand Olaf Ziegler im Gebüsch an der Strecke und machte dieses schöne Bild.

 

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In schneller Fahrt, ca. 30 km/h geht es bergab nach Bertsdorf. 99 1746 rollt mit dem Tender voran Richtung heutigen Hp Teufelsmühle.

 

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99 1758 hat im Sommer 1986 Oybin fast erreicht. An Felswänden und Umgebindehäusern entlang, geht es immer bergauf dem Kurort entgegen.

 

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Ein kleines Stück weiter zeigt sich der Zug im Sommer 1978 in voller Länge. Udo Riccius lichtete hier 99 1731 mit einem Personenzug nach Kurort Oybin ab. Die Pfeiftafeln mit zweimal „P“ bedeuten für den Lokführer, dass am Wegübergang zweimal gepfiffen werden soll und eine Geschwindigkeit von 15 km/h nicht überschritten werden darf. Das Andreaskreuz des Überganges sieht man im Hintergrund.

 

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99 1735 hat mit ihrem Personenzug den Bahnhof Oybin fast erreicht. In dem großen Gebäude im Hintergrung wurden damals Modelleisenbahnen hergestellt. Die Firma Berliner-TT-Bahnen ließ hier unter anderem Kesselwagen und Doppelstockzüge produzieren.

 

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Der Endpunkt des einen Streckenastes ist erreicht, der Kurort Oybin im Sommer 1986. Die Lok setzt an das andere Zugende um und fährt nach einer kurzen Pause nach Bertsdorf/bzw. Zittau zurück.

 

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Umsetzen im Bahnhof Oybin. Die Lok befindet sich kurz vor der Spitzenweiche Richtung Bertsdorf. Das Bahnsteiggleis, welches links abgeht, wurde schon vor vielen Jahren ausgebaut und verfüllt. Im Winter 1977 stehen rechts noch Kohleverladeanlagen. Sie sind heutzutage längst verschwunden. An dieser Stelle befindet sich jetzt der Parkplatz für PKW und Busse. In dieser Höhe gab es früher, als die Strecke noch zweigleisig war, sogar eine doppelte Kreuzungsweiche.

 

Nun folgen wir dem Streckenast nach Jonsdorf.

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Der rechte der beiden Streckenäste führt am Stellwerk Bertsdorf vorbei in eine starke Steigung nach Jonsdorf. Mit Volldampf fährt 99 1741 am Stellwerk vorbei Richtung Jonsdorf.

 

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Die Strecke schlängelt sich in vielen Bögen die Steigung nach Jonsdorf hinauf. 99 1749 kämpft sich mit einem Personenzug den Berg hoch.

 

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Jonsdorf Haltepunkt ist erreicht. Jetzt geht es wieder in eine kräftige Steigung zum Endbahnhof nach Jonsdorf.

 

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Ein schöner Nachschuss gelang im Sommer 1978. Der Zug ist gerade im Haltepunkt Jonsdorf Haltestelle abgefahren und stürmt nun in die Steigung nach Jonsdorf. Die Züge fahren von Zittau immer vorwärts ins Gebirge hinauf. So wird sichergestellt, dass die Feuerbüchse bei Bergfahrten und bei Talfahrten immer mit genug Wasser umgeben ist.

 

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Das Bild entstand wenige Meter später. 99 1741 kommt uns mit einer mächtigen Dampffahne entgegen. Die Lokomotiven der Baureihe 99.73-76 sind mit 600 PS die stärksten Schmalspurloks auf 750 mm Spurweite. Die Strecke schlängelt sich durch die Häuser kurz nach dem Haltepunkt Kurort Jonsdorf Haltestelle.

 

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Die Kirche von Jonsdorf war schon immer ein beliebter Fotopunkt. Von den Ausläufern des Jonsberges kann man schön den Zug an der Steigung sehen. Im oberen Bild fährt ein Zug talwärts im unteren Bild bergwärts.

 

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99 1762 zieht einen Personenzug bergwärts nach Jonsdorf. An den Kleingärten geht es im Spätsommer 1978 oberhalb des Ortes entlang zum Endpunkt der Strecke.

 

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Noch ein Stück weiter hat der Zug den Bahnhof Jonsdorf, der früher sogar ein zweiflügliges Einfahrsignal hatte, fast erreicht.

 

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In Jonsdorf endet die Strecke und die Zuglok muß umsetzen. 991757 hat einen Personenzug mit Ausflüglern nach Jonsdorf gebracht. Nach einer kleinen Pause geht es zurück nach Bertsdorf bzw. Zittau.

 

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99 1746 setzt gerade in Jonsdorf um. Der Zugführer fährt von der einen Bahnhofsseite zur anderen auf dem Einstieg der Lok mit. Die beiden Handweichen (Spitzenweichen) des Bahnhofs Jonsdorf werden vom Zugführer des unsetzenden Zuges bedient.